März 2017

Buchbesprechung: Weiter gehts mit dem Dalai Lama

Ein unerwartetes Buch steht als nächstes auf der Liste der Rezensionen. Eigentlich hat das Werk von Michael von Brück nichts mit Budo zu tun. Scheinbar. Und doch ist es an dieser Stelle richtig. Die Wurzeln des Budo liegen im Buddhismus und Shintoismus. Buddhismus - Tibet – Dalai Lama – für viele gehören diese Vokabeln untrennbar zusammen; insbesondere der friedliebende  14. Dalai Lama prägte in Deutschland das Bild einer von Harmonie und Liebe beseelten Religion. Ist das zu kurz gesprungen? Vielleicht ist es für den einen oder anderen Leser hilfreich, sich mit dem Kontext des Buddhismus` auseinanderzusetzen. Dieser Kontext muss historisch betrachtet werden und das gesamte Soziogefüge umfassen – inklusive der sich zur Religion parallel entwickelnden politischen Rahmenbedingungen. Auch wenn der Schwerpunkt des Buches im tibetischen tantrischen Weltbild liegt, ist es doch geeignet, beispielhaft für diesen Kontext zu stehen. Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Autor, Religionswissenschaftler und seit mehreren Jahrzehnten Dialogpartner des 14. Dalai Lama, räumt auf mit der Mystifizierung einer feinstofflichen Religion deren Anhänger durchweg friedliebende Mönche waren.

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